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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen der Euregio Maas-Rhein und Zusammenarbeit der Regierungspräsidenten und Kommissare der Königin

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Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Raumordnung

Frau Dr. Sommerfeldt

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Ansprechpartner INTERREG IVa:

Herr Lehmkühler

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Herr Maurer

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Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen der Euregio Maas-Rhein

Der Regierungsbezirk Köln stößt an seinen westlichen Grenzen an die Nachbarstaaten Belgien und Niederlande. Aus dieser räumlichen Nähe ergeben sich vielfältige Fragestellungen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Um für die Beantwortung dieser Fragen eine gemeinsame Einrichtung zu schaffen, gründete sich 1976 die Euregio Maas-Rhein. Sie besteht aus Vertreterinnen bzw. Vertretern der Partnerregionen Provinz Lüttich, Provinz Belgisch Limburg, südlicher Teil der niederländischen Provinz Limburg, Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und Regio Aachen e.V. Im Einzugsgebiet der Euregio leben etwa 3,8 Millionen Menschen, die drei verschiedene Sprachen sprechen. Vorsitzender der Euregio ist seit dem 01.01.2007 der Gouverneur der Provinz Niederländisch Limburg, Leon Frissen.

Die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken ist Vorsitzende der Regio Aachen e.V., dem deutschen Partner in der Euregio Maas-Rhein. "Die Euregio Maas-Rhein hat die Chance zu einer Modellregion in Europa". Mit diesem Ziel setzt sich die Regierungspräsidentin für Projekte und Initiativen zum Wohl der im Grenzgebiet lebenden Bürgerinnen und Bürger ein. Sie sieht die Euregio wegen ihres internationalen Profils als idealen Ansiedlungsstandort für Investoren. Die spezifischen Ziele der Euregio Maas-Rhein sind in folgende Handlungsfelder gegliedert:

  • Wirtschaftsstruktur, Wissen, Innovation und Arbeitsmarkt
  • Nachhaltige Entwicklung, Natürliche Ressourcen und Mobilität
  • Lebensqualität

Mit dem Förderprogramm INTERREG unterstützt die Europäische Union die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Euregios. In der Förderperiode 2000 - 2006 stellte die EU 100 Mio. Euro zur Verfügung, für die Periode 2007 - 2013 werden 150 Mio. Euro erwartet.

Viele Projekte aus den o.g. Handlungsfeldern sind auf den Weg gebracht worden und sollen auch zukünftig dazu beitragen, die Lebensqualität in der Euregio zu verbessern. Die Regio Aachen e.V., die ihren Sitz in Aachen hat, nimmt die Interessen ihres Einzugsgebietes (Kreise Aachen, Euskirchen, Düren, Heinsberg sowie Stadt Aachen) in der Euregio wahr. Vorrangige Aufgabe der Regio Aachen ist die Dienstleistung für ihre Mitglieder. Sie hat ein umfangreiches Service-, Informations- und Beratungsangebot für den Bereich der euregionalen Zusammenarbeit. Die Mitglieder profitieren von den guten Beziehungen zur EU-Kommission und der kompetenten Kenntnis über europäische Strukturen und Förderprogramme.

Bei weiteren Fragen zu den Europäischen Förderprogrammen, den Grenzgängerproblemen, den Kontakten zu euregionalen Partnern oder zu Europa allgemein wenden Sie sich bitte an die REGIO Aachen e.V., Dennewartstraße 25 - 27, 52068 Aachen, Tel.: 0241-963-1940, Fax: 0241-963-1959.

Zusammenarbeit der Regierungspräsidenten und Kommissare der Königin

Zweimal jährlich finden Treffen der Regierungspräsidenten der Bezirke Köln, Düsseldorf und Münster mit ihren niederländischen Amtskollegen, den Kommissaren der Königin der Provinzen Limburg Gelderland und Overijssel statt. Neben der Behandlung aktueller Themen und Probleme hat sich dieses Gremium ein Arbeitsprogramm auferlegt, in dem die Zusammenarbeit auf längerfristige strategische Ziele ausgerichtet ist. Schwerpunktthemen sind hierbei u.a.

  • Öffentliche Ordnung und Sicherheit
  • Wirtschaft und Arbeitsmarkt
  • Naturschutz und Wasserwirtschaft
  • Mobilität und Infrastruktur
  • Raumordnung und Geodateninfrastruktur.

Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Raumordnung

Die Bezirksregierung Köln ist Mitglied in der Deutsch-Niederländischen Raumordnungskommission, Unterkommission Süd. Während es anfänglich um den Informationsaustausch und die förmliche Abstimmung von Plänen jeder Art ging, stehen heute die Erarbeitung gemeinsamer räumlicher Perspektiven für die Entwicklung des Grenzraumes im Vordergrund.



 

Letzte Änderung(en): 29.12.2011 12:58 Uhr | Erstellt am: 13.07.2007 12:54 Uhr