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GEObasis.nrw: Fachausstellung 200 Jahre Landesvermessung in NRW

Die Abteilung 7 / Geobasis NRW bietet interessierten Gruppen Infoveranstaltungen und Führungen zu Fachthemen der Landesvermessung an. In Form von Vorträgen, geführten Rundgängen und praktischen Übungen wird interessierten Gruppen die komplexe Welt der Vermessungstechnik, der topographischen Aufnahme, der photogrammetrischen Auswertung, der Landeskartenwerke und der digitalen Geobasisinformationen näher gebracht.

In einer besonderen Fachausstellung „200 Jahre Landesvermessung in NRW“ wurde für die Nachwelt alte Kulturtechnik der Landesvermessung dokumentiert und aufbereitet. Zahlreiche Exponate wie Theodolite, Nivelliergeräte, erste GPS-Empfänger und sogar alte Rechenmaschinen machen den Besuch für Fachleute und für Nichtfachleute gleichermaßen interessant. Besonders Schulklassen wird über die Ausstellung eine praxisnahe Vermittlung naturwissenschaftlicher Lerninhalte geboten.

Fachausstellung 200 Jahre Landesvermessung in NRW

Einige wenige, insbesondere ältere Instrumente vor 1900 konnten für die Fachausstellung „200 Jahre Landesvermessung in NRW“ vom Geodätischen Institut der Universität Bonn und vom Vermessungstechnischen Museum Dortmund als Dauerleihgabe übernommen werden. So ist das älteste Exponat ein Repetitionstheodolit der Firma F. W. Breithaupt & Sohn in Kassel von 1830, eine Leihgabe aus Dortmund. Das älteste Libellennivellier der Bonner Firma Max Wolz von 1899 ist eine Leihgabe des Geodätischen Instituts. In der Ausstellung ist auch der älteste geodätische GPS-Empfänger, das Macrometer V-1000 von 1982 zu sehen, das die Firma Geosat GmbH 2001 zur Eröffnung der Fachausstellung dem Landesvermessungsamt überlassen hat. Das größte Einzelexponat betrifft das Stereokartiergerät Planikart E3 der Firma Zeiss Oberkochen von 1974, das noch funktionstüchtig vorgeführt werden kann.

Die Infoveranstaltungen und Führungen bei der Abteilung 7 / Geobasis NRW richten sich hauptsächlich an Mitarbeiter öffentlicher Verwaltungen, Wirtschaftsunternehmen aus dem öffentlichen und privaten Sektor, Schülerinnen und Schüler der Oberstufen, Auszubildende und Studenten. Termine können an den Wochentagen Montag bis Freitag stattfinden. In der Regel beginnen die Veranstaltungen um 10.00 Uhr und enden gegen 13.00 oder wahlweise 15.00 Uhr. Die Teilnehmerzahl der Besuchergruppen sollte mindestens 10, maximal 30 Personen betragen. Zu vermittelnde Programminhalte können individuell und nach Schwerpunkten vereinbart werden.

Wenn Sie an einer Führung Interesse haben, wenden Sie sich bitte an unsere zentrale Rufnummer 0221/147-4994.



 

Letzte Änderung(en): 16.06.2010 08:40 Uhr | Erstellt am: 10.06.2010 10:11 Uhr